Auf den Spuren von James Bond 007

Auf den Spuren von James Bond 007

Die Queen hätte ihr wahre Freude

Auf den Spuren von James Bond 007 mit der englischen Sänfte der Queen. 1100 Newtonmeter aus 6,75 Liter – in 13 Stierhäuten verpacktes Interieurs – preschten wir zur Passhöhe… Nein, nicht geprescht… auf Wolken dahingeglitten mit englischer Gelassenheit.

 

Pebble Beach Concours d’Elegance

Der Bentley Mulsanne wurde 2009 auf dem Pebble Beach Concours d’Elegance vorgestellt und ist die neue Limousine des britischen Automobilherstellers Bentley puttygen ssh , der zum Volkswagen-Konzern gehört. Das Fahrzeug ist das Nachfolgemodell des Bentley Arnage.

Der 5,58 Meter lange und 2,6 Tonnen schwere Viertürer orientiert sich optisch an der typischen Formensprache der Marke. Die Karosserie besteht teilweise aus Aluminium. Die optionale Kühlerfigur „Flying B“ ist versenkbar.

Der 6,75-Liter-Achtzylinder-Ottomotor leistet durch Doppel-Turboaufladung 377 kW (512 PS) und 1020 Nm Drehmoment. Der Motor stellt eine Neuentwicklung dar, die bis auf einige Rahmendaten konstruktiv kaum mehr etwas mit dem letztmals im Bentley Arnage (Vorgänger) verwendeten Motor gemein hat. Bemerkenswert ist jedoch, dass das neue Aggregat als Zweiventiler ausgeführt wurde, nicht etwa als Vierventiler. Dies sei, so Bentley, dem Umstand geschuldet, dass die Zweiventiltechnik in Verbindung mit dem 6,75-Liter-Achtzylinder eine „souveränere“ Leistungsentfaltung bei niedrigeren Drehzahlen böte. Der Antrieb erfolgt über eine Achtstufenautomatik von ZF auf die Hinterräder. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 300 km/h liegen. Zur Verbrauchsreduzierung verfügt der Motor über verstellbare Nockenwellen und Zylinderabschaltung.

Hauptkonkurrent des Mulsanne in der Oberklasse ist primär der Rolls-Royce Phantom. Bereits in den 1980er Jahren gebrauchte Bentley, damals noch die Schwestermarke von Rolls-Royce, den Modellnamen Mulsanne.

2012 wurden in Deutschland 23 Fahrzeuge neu zugelassen, davon 18 Fahrzeuge durch gewerbliche Halter.

Mulsanne Speed
Auf dem Pariser Autosalon 2014 präsentierte Bentley mit dem Mulsanne Speed eine leistungsgesteigerte, sportlichere Variante des Mulsanne. Der Achtzylinder aus dem Grundmodell wurde hierbei weitreichend modifiziert, und leistet nun maximal 395 kW sowie 1100 Nm Drehmoment. Der Sprint von 0 auf 100 km/h verkürzt sich damit auf 4,9 Sekunden, und die Höchstgeschwindigkeit beträgt nun 305 km/h.


Der Kenner verneigt sich… Pure Leistung.

Der König ist tot, lang lebe der König!
Beim Auto-Adel löst der Bentley Mulsanne den Arnage ab. Der Thronfolger wächst um 18 Zentimeter auf 5,58 Meter, der Radstand legt um 15 Zentimeter zu. Mit Raum will Bentley künftig Maßstäbe setzen und Rolls-Royce und Maybach auf die Plätze verweisen.


Was für eine Silhoutte.


Sechs Jahre nach Markteinführung war die Zeit nun reif für eine Frischzellenkur für den großen Bentley. Dazu gehört neben Karosserie-Kosmetik vor allem ein technisches Upgrade, das den Mulsanne bei Fahrerassistenz und Infotainment zum neuen SUV Bentayga aufschließen lässt – nicht auszudenken, wenn ausgerechnet das Topmodell gegen seine kleineren Geschwister plötzlich alt ausähe! Um dies auch optisch zu vermeiden, hat Bentleys neuer Chefdesigner Stefan Sielaff die noch unter seinem Vorgänger Luc Donckerwolcke begonnene Nasenkorrektur vollendet. Der bisher schon mächtige Kühlergrill ging um weitere acht Zentimeter in die Breite und flößt Vorausfahrenden gewaltigen Respekt ein, wenn er mit seiner glänzenden Gitterstruktur formatfüllend im Rückspiegel auftaucht. Pseudo-Chrom gibt es bei Bentley übrigens nicht: Alles, was funkelt, ist echtes Metall. Außerdem müssen 2,6 Tonnen Leergewicht ja irgendwie zusammenkommen!


Der Innenraum ist eine Orgie aus exquisiten Materialien. Für die handschuhweiche, herrlich duftende Lederausstattung mussten 17 Bullen ihre Haut drangeben – aus Skandinavien übrigens, weil die Weiden dort nicht mit Stacheldraht eingezäunt sind, der hässliche Narben hinterlässt. Erlesene Hölzer und massive Metallbeschläge sind ein Fest für Augen und Fingerkuppen.

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